Institut für Forensische Psychiatrie
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Willkommen im

Charité - Universitätsmedizin Berlin
Oranienburger Straße 285
13437 Berlin
- Haus 10 -
(auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik)
Lageplan

Tel.: (030) 8445 1411
Fax: (030) 8445 1440
E-Mail: info@forensik-berlin.de

Öffnungszeiten Sekretariat
Mo, Mi, Fr 10 - 13 Uhr


Direktor:
Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber

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Informieren Sie sich über unserer Lehrangebot für das Sommersemester 2014.

Am 13. Juni 2014 findet unsere 18. Berliner Junitagung für forensische Psychiatrie und Psychologie zum Thema
„Gestehen – Leugnen – Schweigen: Taktiken der Wahrheitsfindung im Strafverfahren“  statt.

Buchcover Wir machen Sie aufmerksam auf die Erscheinung des Buches "Die Klassifizierung von Sexualstraftätern anhand ihres Tatverhaltens im Kontext der Rückfallprognose und Prävention". Es wurde in der Schriftenreihe von Prof. Köhler im Verlag für Polizeiwissenschaft veröffentlicht.

Klappentext

Die empirisch-rechtspsychologische Untersuchung von Tatbegehungsmerkmalen im Kontext von Straftätern und rückfallprognostischen Aspekten wurde lange Zeit wissenschaftlich stark vernachlässigt. Daher bestand das zentrale Ziel dieser Arbeit in der Entwicklung eines auf dem Tatverhalten von sexuellen Missbrauchs- und Gewalttätern basierenden Klassifikationsmodells, welches sowohl das spezifische Zusammenspiel einzelner Tatmerkmale darlegt als auch rückfallprognostische Differenzierungen ermöglicht. Die erzielten Erkenntnisse stützten sich hierbei auf ein Kooperationsprojekt zwischen dem Institut für Forensische Psychiatrie der Charité Berlin und dem Landeskriminalamt Berlin ("Zentralstelle SPREE"). In diesem Projekt konnten rund 1000 sexuelle Missbrauchs- und Gewalttäter hinsichtlich ihres Tatverhaltens und ihrer Rückfälligkeit untersucht werden.

Mittels eines innovativen Einsatzes der Latent Class Analyse wurden acht verschiedene Täterklassen identifiziert, welche sich jeweils durch ein charakteristisches Muster der Tatbegehung auszeichneten. Eine qualitative Analyse freitextlicher Tatbeschreibungen typischer Fälle der Klassen zielte dabei in Ergänzung zu den statistischen Betrachtungen auf ein vertieftes Verständnis der Handlungslogik innerhalb der Täterklassen. Zudem illustrieren insgesamt 45 Fallbeispiele dem Leser sehr eindrücklich, in welch unterschiedlicher Art und Weise sich Sexualstraftaten in konkrete Lebens- und Handlungszusammenhänge von Tätern und Opfern einbetten. Die durchgeführten Rückfälligkeitsanalysen zeigten im Weiteren auf, dass die Täterklassifikation einen wichtigen Beitrag zu einer verbesserten Risiko- und Gefährlichkeitseinschätzung von Sexualstraftätern leistet. Insbesondere konnten auch verschiedene Arten und Schweregrade von Rückfällen differenziert werden.

Aufgrund der gleichzeitigen Einnahme einer verständnisorientierten als auch empirisch-statistischen Perspektive bildet die entwickelte Täterklassifikation eine wichtige empirisch fundierte Brücke zum klinisch-ideografischen Prognoseansatz und nimmt somit Bezug auf die von unserem Rechtssystem geforderte Berücksichtigung der "durch die Tat zutage getretene[n] Gefährlichkeit“. Darüber hinaus ergeben sich durch die Klassifikation Anknüpfungspunkte für eine gezieltere Ausrichtung von Präventionsmaßnahmen auf Täter- und Opferseite.


Yuki Sallmon hat für ihr Poster mit dem Titel "Zu gut, um wahr zu sein: Angaben zur Erinnerungsqualität als Mittel zur Differenzierung zwischen wahren und erfundenen Aussagen" den 2. Platz beim Nachwuchsposterpreis auf der 15. Tagung der Fachgruppe Rechtspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie in Bonn (18.-20.09.13) bekommen!

Herzlichen Glückwunsch!

Robert Lehmann was awarded with the Graduate Research Award by the “Association for the Treatment of Sexual Abusers (ATSA)”, an international, multi-disciplinary organization dedicated to preventing sexual abuse. ATSA has developed this award program with the intent of attracting research excellence to the assessment and treatment of individuals perpetrating or affected by sexual abuse.

Robert Lehmann is a third year PhD student in Forensic Psychology, supervised by Professor Klaus-Peter Dahle and Professor Alasdair Goodwill. In his research he focuses on risk assessment and especially on the application of crime scene analysis to the prediction of sexual recidivism and the diagnosis of deviant sexual interests.

Robert Lehmann will be presented with the award at ATSA’s 2013 Annual Conference in Chicago, Illinois, USA (October 30th – November 2nd). The award is a $1,000 prize, plus expenses associated with travel to and lodging at the ATSA Conference.

Herzlichen Glückwunsch!


Wir machen Sie aufmerksam auf die Erscheinung des Buches "Ethical Issues in Prison Psychiatry" im Springer Verlag.


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  • Arzt/Ärztin für Psychiatrie (und Psychotherapie)


Wir sind umgezogen!
Das Institut befindet sich jetzt auf dem Gelände der ehemaligen Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (KBoN, jetzt Vivantes), Oranienburger Str. 285, 13437 Berlin-Reinickendorf Lageplan. Die Telefonnummern, Internet- und Email-Verbindungen bleiben unverändert.